INTERREG Projekte
Interreg VI-A Italien-Österreich ITAT-24-005 FROST.INI
PermaFROST-Degradation und INstabilität hochalpiner Infrastrukturen
Der alpine Permafrost beginnt ab 2500 Metern Meereshöhe und beeinflusst die Landschaften sowie die Stabilität der Hänge. Der Klimawandel verschärft seine Degradation, verändert die physikalischen Bedingungen und die Hydrologie des Bodens und beeinträchtigt die Hochgebirgsinfrastrukturen. Eine Analyse, die In-situ-Messungen und Fernerkundungsdaten integriert, wird auf einige Pilotstandorte im alpinen Grenzgebiet ausgeweitet.
Durch die Integration der Kompetenzen jedes Partners stärkt der synergetische Ansatz das Wissen über die Dynamik des Permafrosts, um Risikominderungsmaßnahmen in die Raumordnungspolitik zu integrieren und die Resilienz der Hochgebirgsinfrastrukturen zu verbessern.
Das Ergebnis wird i) das Verständnis der Interaktion zwischen Infrastrukturen und Permafrost und ii) dessen aktuellen Zustand sowie mögliche Entwicklung in Bezug auf klimatische Einflüsse fördern, iii) die Erstellung von digitalen Zwillingen für zwei ausgewählte Pilotstandorte und iv) die Erstellung von Leitlinien aus den Projekterfahrungen. Mehrsprachige Treffen werden die Diskussion und den Austausch fördern und die Forschungs- und Innovationskapazität stärken. Das Überwachungssystem wird auch nach Projektende teilbar sein.
Projektpartner:
Istituto nazionale di oceanografia e di geofisica sperimentale - OGS (Lead Partner)
Autonome Provinz Bozen-Südtirol - Amt für Geologie und Baustoffprüfung (Projektpartner 1)
Eurac Research (Projektpartner 2)
Amt der Salzburger Landesregierung - Abteilung 6 Infrastruktur und Verkehr (Projektpartner 3)
GEORESEARCH Forschungsgesellschaft mbH (Projektpartner 4)
Projektdauer:
01.03.2025 - 28.02.2027
Letzte Aktualisierung: 17/04/2025